Ein ganz besonderes Klangspektakel verwandelte die Turnhalle am 26. und 27. Februar in eine pulsierende Arena. Unter der Leitung des Profi-Musikers Uwe Pfauch entdeckten die Schülerinnen und Schüler ihre Leidenschaft für Takt und Teamgeist.
Von weitem hörte man es bereits: Ein sattes Klopfen, gefolgt von dem hellen, melodischen „Plopp“ der Boomwhacker. Zwei Tage lang stand der Stundenplan ganz im Zeichen des Erlebnistrommelns. Jede Klasse hatte die Gelegenheit, eine Stunde lang intensiv in die Welt der Perkussion einzutauchen.
Profi-Coaching für kleine Trommler
Mit Uwe Pfauch hatten die Kinder einen echten Experten an ihrer Seite. Mit viel Geduld und ansteckender Energie brachte er den Schülern bei, wie man einer Cajon (einer Holztrommel) unterschiedliche Klänge entlockt und wie bunte Kunststoffröhren, die sogenannten Boomwhacker, im Zusammenspiel ein harmonisches Lied ergeben.
Das Ziel war ehrgeizig: In nur einer Übungseinheit pro Klasse musste ein gemeinsames Stück so sicher sitzen, dass es bühnenreif war.
Das große Finale vor vollem Haus
Am Mittag des 27. Februar war es schließlich so weit. Von 12 bis 13 Uhr luden die jungen Musiker zum großen Abschlusskonzert. Die Resonanz war überwältigend: Zahlreiche Eltern, Geschwister und Großeltern kamen in die Turnhalle.
Als der gemeinsame Rhythmus einsetzte, gab es kein Halten mehr. Das Strahlen in den Gesichtern der Kinder und der donnernde Applaus der Eltern machten deutlich: Dieses Projekt war ein voller Erfolg. „Es ist beeindruckend, was die Kinder in so kurzer Zeit gelernt haben“, resümierte eine begeisterte Mutter nach der Aufführung.
Feiern für den guten Zweck
Möglich gemacht wurde dieses kulturelle Highlight auch durch den Einsatz der Kinder selbst. Ein Teil der Finanzierung stammte aus den Erlösen der Faschingsdisco, die bereits am Abend des 13. Februars stattgefunden hatte.
Dort wurde ordentlich vorgelegt:
Kostümfest: Die Kinder tanzten verkleidet zu lauter Musik.
Kulinarik: Muffins, Popcorn und kühle Getränke sorgten für die nötige Energie.
Das Highlight: Unsere Lehramtsanwärter hatten für jede Klassenstufe ein mit Süßigkeiten prall gefülltes Fass vorbereitet, ganz nach dem im dänischen Fasching verwendeten Brauch „Sla katten af tonden“. Die Kinder hatten einen riesigen Spaß dabei, die Fässer mit Poolnudeln aufzuschlagen und die Süßigkeiten zu kosten!
Dank dieser gelungenen Kombination aus Party und pädagogischem Musikprojekt bleibt der Februar an unserer Schule wohl als der „lauteste und rhythmischste“ Monat des Jahres in Erinnerung.